Konzept

In unserem Freien Kreativ-, Aktiv- und Ganztagskindergarten „Kraki“ werden maximal 41 Kinder ab dem 6. Lebensmonat bis zum Schuleintritt in vier altersspezifischen Gruppen betreut.

Dabei lautet unser Motto: „Aktiv und kreativ durch jeden Tag“.

Diesen Leitgedanken setzen wir unter ganz außerordentlichen Rahmenbedingungen um. Denn als Bestandteil des Gebäudekomplexes der Freien Gemeinschaftsschule „Armin-Müller-Stahl“ in Heldrungen, existiert hier eine besonders enge Kooperation. So steht den von uns betreuten Kindern nicht nur die Sporthalle der Gemeinschaftsschule zur Verfügung, sondern auch die Fachkabinette für Kunst und Musik.

Im Folgenden finden Sie weitere Kernpunkte unseres Konzepts:

Öffnungszeiten

Unser Kindergarten hat ganzjährig von Montag bis Freitag, in der Zeit von 06.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Eine Erweiterung der Betreuungszeiten ist nach Absprache möglich.

Schwerpunkte des Konzepts

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit bildet der Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre und seine zehn Bildungsbereiche. Eingebettet in diese Bildungsbereiche legen wir im Kindergarten „Kraki“ auf sechs Aspekte frühkindlicher Bildung und Erziehung besonderen Wert.

 

Kreativität & Fantasie

„Kreativität ist die Intelligenz, die Spaß macht“ Albert Einstein

Musizieren und kreatives Gestalten sind fester Bestandteil unseres Alltags. Denn wir wissen um die positiven Effekte auf die Hirnentwicklung Ihres Kindes, wenn es sich mit Kunst in ihren verschiedenen Facetten auseinandersetzen kann. Durch die Nähe zur Gemeinschaftsschule haben wir als Kindergarten die einzigartige Möglichkeit, die vollausgestatteten Kabinette für Kunst und Musik zu nutzen. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Chor- und Theaterprojekte mit der benachbarten Grundstufe der Gemeinschaftsschule. So gelingt es unserem pädagogischen Personal, die Talente Ihres Kindes zu entdecken und zu fördern.

Aktivität

Kinder möchten aktiv sein. Um diesen Baustein der kindlichen Entwicklung gerecht zu werden, legen wir in unserer Einrichtung ein besonderes Augenmerk auf Bewegung und gesunde Ernährung.

Aus diesem Grund finden mehrmals pro Woche Lernangebote aus dem Bereich Bewegung in der Sporthalle der Gemeinschaftsschule „Armin-Müller-Stahl“ statt, welche nur wenige Meter von unserem Kindergarten entfernt ist. Aber auch das Turnen an der frischen Luft kommt auf unserem großen Spielplatz mit seinen vielfältigen Möglichkeiten nicht zu kurz.

Damit unsere Kinder genügend Energie zum Klettern, Turnen und Toben haben, steht täglich ein ausgewogenes Angebot an frisch zubereiteten Speisen bereit. Hier setzen wir auf kurze Wege und eine enge Kooperation mit der schuleigenen Küche, denn auch diese befindet sich auf dem gleichen Gelände wie der Kindergarten.

Naturverbundenheit & Umweltverständnis

Wer verstehen möchte wie die Welt funktioniert muss sie mit allen Sinnen erleben. Hierfür bietet die Umgebung unserer Einrichtung die besten Voraussetzungen. Auf regelmäßigen Exkursionen in Wald und Wiese untersuchen wir die Pflanzen- und Tierwelt oder wir lassen uns von den ortsansässigen Betrieben ihr Handwerk erklären.

Auch innerhalb unseres Kindergartens fördern wir die natürliche Neugier Ihres Kindes. Sei es beim Sähen und Pflegen von Kräutern und Blumen in unserem „Kindergärtchen“ oder bei Experimenten zu Naturphänomenen wie Magnetismus, Licht und Schatten.

Humanistische Werte

Ein weiteres Herzstück unserer pädagogischen Arbeit ist das Vermitteln von humanistischen Werten, die auch Höflichkeitsformen wie „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ beinhalten.

Als Team sind wir uns dabei der Vorbildfunktion bewusst und leben den Kindern einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander vor.

Über das gemeinsame Freispiel der Kinder, den Einsatz von entsprechenden Bilderbüchern, dem Nutzen von passenden Gesprächsanlässen und anderen pädagogischen Angeboten werden für die Kinder Lerngelegenheiten geschaffen, die es ihnen ermöglichen, soziale Kompetenzen zu erwerben.

 

Übergänge

Im Leben stehen wir oft vor der Herausforderung, neue Situationen zu meistern. Nicht jedem fällt es dabei leicht, sich auf das Ungewohnte einzulassen. Ähnlich ergeht es auch unseren Kindern, wenn sie zum ersten Mal ohne Mama und Papa den Kindergarten besuchen, in die nächste Gruppe wechseln oder es an der Zeit ist, in die Schule zu gehen. Damit diese Übergänge gelingen, werden wir Sie und Ihr Kind dabei begleiten.

Zum ersten Mal im Kindergarten

  • Die Vorbereitung
    Sie besuchen gemeinsam mit Ihrem Kind das Haus und die zukünftige Gruppe. Dabei lernen Sie die pädagogische Fachkraft Ihres Kindes kennen. Gern können Sie anschließend die Spiel- und Kontaktgruppe der Einrichtung besuchen.
  • Die ersten Tage (Tag 1-3)
    Gemeinsam mit Ihnen oder einer vertrauten und konstanten Bezugsperson besucht Ihr Kind während der Freispielzeit die Kindergartengruppe für ca. 30 – 45 Minuten.
  • Der erste Abschied (Tag 4-8)
    Sie oder die Bezugsperson verabschieden sich nun für kurze Zeit von Ihrem Kind und bleiben zunächst in der Nähe. Die Zeiten der Trennung werden jedoch allmählich erhöht.
  • Ein Tag im Kindergarten (Tag 9-10)
    Sie verabschieden sich am Morgen von Ihrem Kind und es verbringt zunächst einen halben Tag im Kindergarten (vom Frühstück bis zum Mittagessen). Wenn Ihr Kind zukünftig bis zum Nachmittag im Kindergarten betreut wird, schläft es am letzten Tag der Eingewöhnung in der Einrichtung und nimmt auch die Vesper gemeinsam mit der Gruppe ein.

Aus klein wird groß

Da wir in altersspezifischen Gruppen arbeiten, wechselt Ihr Kind in einem bestimmten Alter von den Seesternchen zu den Seepferdchen, dann zu den Delfinen und im letzten Kindergartenjahr zu den Seelöwen. Näheres zum Aufbau der Gruppen erfahren Sie unter dem Punkt „Gruppenstruktur“.

Durch die gemeinsamen Freispielzeiten sind Ihrem Kind die pädagogische Fachkraft der neuen Gruppe sowie einzelne Kinder bereits bekannt.

  • Schnuppertage (Tag 1-4)
    In den ersten Tagen des Übergangs wird Ihr Kind an einzelnen Angeboten der neuen Gruppe teilnehmen, zum Beispiel am Morgenkreis, einer Freispielsituation oder Lernangeboten. So kann es sich an die neuen Abläufe und Gepflogenheiten gewöhnen.
  • Gemeinsame Mahlzeiten (Tag 5-8)
    Der Aufenthalt in der neuen Gruppe wird nun verlängert. Ihr Kind nimmt erst am Morgenkreis und anschließend am gemeinsamen Frühstück teil. Fühlt es sich wohl, schließt sich am nächsten Tag die Spiel- und Erlebniszeit bzw. die Programmarbeitszeit an. Am Ende dieser zweiten Phase nimmt Ihr Kind hier auch das Mittagessen ein.
  • Nun bin ich angekommen (Tag 9-10)
    An Tag 9 und 10 der Eingewöhnung wird Ihr Kind in der neuen Gruppe auch unter Mittag zur Ruhe kommen. Es wird jetzt die meiste Zeit seines Kindergartentages hier verbringen und großartige neue Erfahrungen sammeln, an denen es wachsen kann.

Jetzt bin ich bald ein Schulkind

Neben der ersten Betreuung des Kindes außerhalb der Familie, ist der Übergang vom Kindergarten in die Schule eine der prägendsten Erfahrungen für Sie und Ihr Kind.

Obwohl wir die gesamte Kindergartenzeit als einen Teil der Vorbereitung auf diesen neuen Lebensabschnitt begreifen, werden wir vor allem das letzte Kindergartenjahr nutzen, um Ihrem Kind den Abschied vom Kindergarten zu erleichtern und die Vorfreude auf die Schule zu bestärken.

Unser Konzept für die Gestaltung des Überganges stützt sich somit in erster Linie auf zwei Schwerpunkte:

  • allgemeine Angebote in der Vorschulphase entsprechend der Vorgaben aus dem Thüringer Bildungsplan sowie spezielle Höhepunkte (Abschiedsfahrt, Zuckertütenfest),
  • Durchführung von Projekten zum Kennenlernen von Schulstrukturen.

Hier fördern und initiieren wir u.a. Patenschaften zwischen Kindern der Grundstufe und unseren Kindergartenkindern. Die „schulerfahrenen“ Kinder stehen den Schulstartern dann vor allem in der Eingewöhnungsphase bei.

Da sich unser Kindergarten auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule befindet, wird Ihr Kind vertraut sein mit:

  • den räumlichen Gegebenheiten einer Schule, z.B. mit Fachkabinetten aus den Bereichen Musik, Kunst und Sport,
  • den Tagesstrukturen von Schulkindern,
  • mit Verhaltensregeln im Schulgebäude, im Speisesaal, auf den Spielplätzen oder in der Sporthalle.

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